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Brauchtum in Pyhrn-Priel


Brauchtum wird in der Pyhrn-Priel Region sehr gepflegt. Brauchtum ist schließlich sehr wichtig für den zwischenmenschlichen Kontakt und den damit verbundenen Erfahrungswerten. Leider werden Bräuche oft einfach vergessen oder nicht mehr geschätzt.

Spezielle Bräuche aus der Pyhrn-Priel Region sind vor allem:



Heirat

Am Morgen einer Hochzeit wird mit Böllern geschossen. Der Sinn dieses Brauches liegt darin, dass die ganze Umgebung von der bevorstehenden Hochzeit informiert wird. Hauptsächlich wird dieser Brauch von bäuerlichen Brautpaaren genutzt.




Hochzeitaufhalten



Ländliche Hochzeiten werden üblicherweise von maskierten, jungen Leuten mit einem gespannten Seil aufgehalten. Die Maskierten parodieren das Brautpaar in Beruf, Hobby oder Gewohnheiten und wünschen viel Glück. Den Hochzeitsgästen wird dabei Wein angeboten, worauf die Beistände eine Geldspende erbringen.




Brautstehlen


Das Brautstehlen geht so vor sich, dass die Braut unter einem Vorwand von der Gesellschaft weggelockt und in ein anderes Gasthaus entführt wird. Der Beistand muss sie suchen und die Zeche der Entführer bezahlen.





Heiligen 3 Könige



Am 6. Jänner ziehen die Heiligen drei Könige um und tragen uraltes, religiöses Liedgut vor und bitten um Spenden für einen wohltätigen Zweck.





Fastenzeit




In der stillen Fastenzeit gibt es nach altem Herkommen so gut wie keine Belustigungen und Tanzveranstaltungen.






„Räuchern“

In den 3 Rauchnächten (24. Dezember, 31. Dezember und der 6. Jänner) „räuchert“ das Familienoberhaupt alle Familienmitglieder, Tiere, Haus und Stall. Dieser Brauch verfolgt den Zweck, dass alle Hexen und Dämonen, die vorher dem Bösen gedient haben, nun unter Gottes Segen stehen.




Palmweihe



Am Palmsonntag werden die bunten Palmbuschen in der Kirche geweiht und sodann an Bekannte, Nachbarn und Verwandte verteilt.





Ratschen



Am Karfreitag - wenn die Kirchenglocken verstummen - rücken die Ratscherbuben aus. (Gründonnerstag bis Auferstehung).





Maibaum


Am letzten Apriltag wird von Gruppen junger Männer meist vor einem Gasthaus der Maibaum aufgestellt. Die Aufsteller werden bewirtet und müssen den Baum die erste Nacht bewachen, denn er darf sonst von rivalisierenden Gruppen um geschnitten werden.




Sonnwendfeuer

Die gesunde Ankunft auf der Alm nach erfolgtem Auftrieb wurde durch ein Feuersignal den Bauern im Tal mitgeteilt. Diese Feuerstätten wurden häufig als Feuerkogel bezeichnet. Daraus entstand der Brauch der Sonnwendfeuer.




Almauftrieb / Fensterln

Etwa mit dem Sommerbeginn fällt auch der Viehauftrieb auf die Hochalmen zusammen. Untrennbar mit der Vorstellung des Almlebens ist auch die Liebe zum Dirndl und das Fensterln verbunden. Es ist herzerfrischend, sich beispielsweise vom Bad Ischler Oberbergmeister Lois Blamberger sich seine Fensterlerlebnisse erzählen zu lassen. Wie er mit Leiter und Maultrommel bewaffnet der Angebeteten ein Ständchen macht - und eingelassen wird. Und wie er sich im Morgengrauen leise davon macht, wobei das Dirndl noch einmal im Fenster erscheint und nachruft: Pfiat di Gott Lois, aber Maultrommln konnst bessa!



Kirtage


Über das ganze Jahr erstrecken sich die verschiedenen Kirtage, die zwar an religiöser Bedeutung einiges eingebüßt haben, aber dennoch mit oft urtümlicher Freude begangen werden.




Silvester



Böller- und Pistolenschießen gehören zur Tradition, nicht Feuerwerke der Neuzeit, die erst durch Handel und Industrie aufkamen.






Wenn ihnen ein weiterer Brauch zu unserer Region einfällt, kontaktieren Sie bitte unsere Redaktion.


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